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Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

 Statement zur geplanten Krankenhausreform in der Bundesrepublik Deutschland

 Hierzu stellt der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft fest:

 Richtig, aber nicht richtungsweisend

Die heute vorgestellten Empfehlungen der Regierungskommission für die Reform der Krankenhausvergütung geht zwar in die richtige Richtung, ist aber noch nicht richtungsweisend und nachhaltig.

Es soll eine “Abkehr vom durch-ökonomisierten System der Kranken-hausfinanzierung“ in die Wege geleitet werden. Krankenhäuser als eine der wichtigen Säulen unseres Gesundheit-Systems werden aber weiterhin mit Fallpauschalen in ein gewinn-orientiertes System gezwungen. Die kleinen Lockerungen in der Finanzierung der Krankenhäuser durch sogenannte Vorhaltekosten sind nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Einführung von Versorgungs-leveln in der Krankenhaus-Landschaft wird ein Krankenhaussterben nicht verhindern, eher fördern. Eine bedarfsgerechte Personalausstattung in allen Bereichen des Krankenhauses muss gewährleistet sein, um Überlastungen des Krankenhauspersonals zu verhindern.

  

Ein Bild, das Text enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Markus Karger

Bundesvorstand

 Ps.: An dieser Stelle verweisen wir auf die von der Kirchengewerkschaft unterstützte Petition zur Erhaltung der Geburtshilfestation des Diakonieklinikums Neubrandenburg.

Wir hatten darauf hingewiesen, dass der Beschluss die Mindestzahlen für die Aufnahme und Abrechnung von Säuglingen unter 1250 Gramm Aufnahmegewicht in Perinatalzentren nicht gestrichen werden darf.

Bitte unterstützt diese Petition noch einmal ausdrücklich durch Eure Unterschrift.

Mögliche Unterschriftenlisten könnt Ihr bei uns in der Geschäftsstelle erhalten oder direkt hier:

Petition

Mit Dir sind wir eine*r mehr!

 

 

 

 

 

 

 

...und noch einmal: Letzte Chance für 2022!!!

 

Ab 2022 zusätzlicher freier Tag für Mitglieder der Kirchengewerkschaft im Geltungsbereich des KAT und KTD!

Mitglied der Kirchengewerkschaft zu sein, lohnt sich jetzt noch mehr,

denn für alle Mitglieder der Kirchengewerkschaft und solche, die es werden möchten, gibt es ab 2022 einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag für freie gewerkschaftliche Betätigung!

Voraussetzung ist, dass Ihr Mitglied der Kirchengewerkschaft seid und auf Euer Arbeitsverhältnis der KAT (Kirchlicher Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag) oder der KTD (Kirchlicher Tarifvertrag Diakonie) Anwendung findet.

Wie Ihr wisst, war das Thema „Gewerkschaftsbonus" schon lange auf der Agenda der Kirchengewerkschaft, denn Tariferhöhungen fallen nicht vom Himmel!

Im kirchlich-diakonischen Bereich bedarf es einer starken Gewerkschaft und deshalb die entsprechende Solidarität aller Mitarbeitenden, damit wir unsere Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durchsetzen können.

Also, alle Mitglieder der Kirchengewerkschaft, auf deren Arbeitsverhältnis der KAT/KTD Anwendung findet, können sich an uns wenden. Wir übersenden Euch dann das erforderliche Schreiben für den Tag Arbeitsbefreiung.

Mitglied sein lohnt sich! Mit Dir sind wir eine*r mehr!

Wir hoffen, dass wir noch mehr Kolleg*innen mobilisieren können, die sich für die Verbesserung Ihrer Arbeitsbedingungen einsetzen möchten.

Die Tarifkommission der Kirchengewerkschaft Landesverband Nord

2022 noch Mitglied der Kirchengewerkschaft werden!

 

 

 

 

 

 

 

ADK-Info 4/2022

 

Bericht von der Sitzung der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission am 24. November 2022

Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst

jetzt auch im kirchlichen Bereich in trockenen Tüchern

Die Einigung ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe. In 2017 wurden bereits für die Kita-Leitungen neue Eingruppierungsregelungen vereinbart, die Entgeltsteigerungen bis zu 500 Euro beinhalteten. Nun lag der Fokus auf die weiteren Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

SuE-Zulage und Regenerationstage

Die Kolleg*innen in den Erziehungsberufen (EGr S 2 bis S 11a) erhalten rückwirkend ab 1. Juli 2022 eine monatliche SuE-Zulage in Höhe von 130 EUR. Für die Kolleg*innen in der Sozialarbeit (ohne Kita-Leitungen) beträgt diese Zulage 180 EUR. Die Auszahlung erfolgt mit dem Dezembergehalt.

Außerdem haben alle Kolleg*innen ab dem Jahr 2022 Anspruch auf zwei Regenerationstage im Kalenderjahr bei einer 5-Tage-Woche, ansonsten anteilig. Die Möglichkeit, zu den Regenerationstagen noch zwei weitere freie Tage gegen die vereinbarte SuE-Zulage von monatlich 130 bzw. 180 Euro umzuwandeln, gibt es ab 2023.

Mit den Arbeitgebern konnten folgende Einführungsregelungen vereinbart werden: Die Regenerationstage des Jahres 2022 können bis zum 30.09.2023 in Anspruch genommen werden. Auch der Wunsch, in 2023 die SuE-Zulage in zusätzliche freie Tage umzuwandeln, kann den Arbeitgebern bis zum 28.02.2023 mitgeteilt werden.

Freistellung zur Vorbereitung und Qualifizierung

Mit Übernahme des SuE-Tarifabschlusses haben jetzt auch die kirchlichen Kolleg*innen in den Erziehungsberufen Anspruch auf zusätzliche 30 Stunden im Jahr bezahlte Zeiten zur Vorbereitung und Qualifizierung. Der bereits gesetzlich vorgeschriebene Umfang von Vorbereitungszeiten wird damit erweitert.

Zulage für Praxisanleiter*innen und Eingruppierungsverbesserungen

Kolleg*innen, deren Aufgaben die Praxisanleitung von Nachwuchskräften zu mindestens 15 % beinhalten, erhalten zukünftig eine monatliche Zulage in Höhe von 70 EUR.

Die Erweiterung der Protokollerklärung zur „besonders schwierigen fachlichen Tätigkeit" durch die Aufnahme von Facherzieher*innen, Gruppen mit Kindern mit erhöhtem Förderbedarf und die Tätigkeit der insoweit erfahrenen Kinderschutzfachkraft, die nach § 8a SGB VIII bestellt worden ist, schafft die Möglichkeit, viel mehr Kolleg*innen in die S 8b einzugruppieren.

Mit Übernahme des Tarifabschlusses wurden weitere Verbesserungen zur Berechnung der Durchschnittsbelegung, zum Schutz von Herabgruppierungen von Kita-Leitungskräften und Stufenlaufzeiten vereinbart.

 

Ehla Hausmann und Ralf Vullriede  (LV Weser-Ems)

 

 

 

 

Nachbesserung im KAT 2022/2023?

Wir müssen leider mitteilen, dass unsere Anstrengungen hinsichtlich einer Nachbesserung des Tarifergebnisses im Geltungsbereich des KAT (Kirchlicher Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag) bisher nicht erfolgreich waren.

Wir hatten den Arbeitgeber bereits im September dieses Jahres aufgefordert, eine Nachbesserung der Entgeltrunde 2022/2023 KAT vorzunehmen und uns über etwaige Möglichkeiten eines Ausgleichs auszutauschen.

Im KTD-Bereich war uns eine Nachbesserung gelungen.

Im Zeitpunkt des Tarifabschlusses waren die Belastungen noch nicht absehbar. Weshalb für uns eine Korrektur des Tarifabschlusses KAT 2022/2023 ebenso unumgänglich ist.

Die finanziellen Mehrbelastungen der Mitarbeitenden durch die anhaltenden Krisen dürften für jeden offenkundig sein.

Bedauerlicherweise sehen die Arbeitgeber-vertreter dies anders und betonen, dass es einen Tarifabschluss gibt und die finanzielle Situation keine Nachbesserung zulasse. Insbesondere seien die Kirchensteuer-einnahmen so desolat, dass keine Mittel zur Verfügung stünden.

Anders als diese Aussagen vermuten lassen, lässt sich konstatieren, dass die Kirchensteuer-einnahmen steigen sollen. Dies lässt sich den offiziellen Kirchensteuerschätzungen entneh-men. Die Nordkirche kalkuliert mit einem Plus von 25 Millionen Euro.

Dass der Arbeitgeberverband also auf sinkende Kirchensteuereinnahmen Bezug nimmt, scheint folglich wenig nachvollziehbar.

Der Tarifkommission der Kirchengewerkschaft ist sehr wohl bewusst, dass wir im jetzigen Zeitpunkt keine Tarifforderung aufstellen können. Wir möchten die Mitglieder des Arbeitgeberverbands aber dennoch nochmals eindringlich auffordern, über etwaige Nachbesserungsmöglichkeiten nachzudenken.

Die Kolleginnen und Kollegen benötigen dringendst einen Ausgleich für die unvorhergesehenen Erschwernisse. Dies kann analog des im KTD erfolgten Vorgehens oder aber durch die ermöglichte steuerfreie Inflationsausgleichsprämie erfolgen.

Wir sind der Auffassung, dass insbesondere die unteren Entgeltgruppen, die besonders viel ihres Einkommens für Lebenshaltungs- und Energiekosten aufwenden müssen, eine Entlastung bzw. einen Ausgleich für die hohen Kosten bedürfen.

Wir fordern die Arbeitgebenden folglich auf, ernsthaft in Nachverhandlungen einzutreten, um in dieser außergewöhnlichen und beschwerlichen Situation zu einem gerechten Ausgleich für alle Parteien zu kommen.

Die Tarifkommission
Bereich KAT

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Zulage im Kirchlichen Tarifvertrag Diakonie

 

 

Liebe Kolleg*innen,

 bei den Tarifgesprächen am 26.10.2022 hat der VKDA (Verband kirchlicher und diakonischer Anstellungsträger in Norddeutschland) für die Betriebe der Abteilung 3, das sind die stationäre und ambulante Pflege, und hier ausschließlich für Hamburg, eine tarifliche Zulage in Höhe von 3 % angeboten.

Dieser Tabellenwert, der ab 01.04.2023 ausschließlich für den Bereich Hamburg gelten soll, wurde seitens der Kirchengewerkschaft sehr kontrovers verhandelt.

Seitens der Arbeitgeber wird festgestellt, dass es im Bereich der ambulanten und stationären Pflege im Stadtgebiet der Freien und Hansestadt Hamburg eine sehr hohe Fluktuation gibt und gleichzeitig ein extremer Fachkräftemangel vorherrscht. Durch die Fluktuation, und dieses wird auch seitens der Kirchengewerkschaft und ihrer Tarifkommission bestätigt, geht es darum, Mitarbeitende in den diakonischen Einrichtungen zu halten.

Der Kirchengewerkschaft ist es wichtig, keinen Unterschied in den Tabellenwerten zwischen Pflegekräften, Erzieher*innen sowie zwischen der Altenhilfe und Krankenhauspflege herbeizuführen.

Im Rahmen der Tarifverhandlungen haben wir deutlich gemacht, dass gleichzeitig in der Abteilung 4 des KTD, also den Krankenhäusern, eine Zulage zu zahlen ist.

Wir sehen, dass die finanziellen Anreize für Kolleginnen und Kollegen in der Pflege dazu motivieren, kurzfristig aus stationären Einrichtungen (Krankenhäuser) in ambulante Dienste überzuwechseln. Dieses gilt es nach Auffassung unserer Tarifkommission zu verhindern.

Gleichzeitig haben wir vorgetragen, dass die Beschäftigten der Abteilung 1 Allgemein sowie der Abteilung 2 Erziehungs- und Sozialdienst im Kirchlichen Tarifvertrag Diakonie Mitberücksichtigung finden müssen.

Dieses war mit dem VKDA bedauerlicherweise nicht zu verhandeln.

Die Tarifkommission der Kirchengewerkschaft hat sich kritisch, sehr kritisch, mit dem Thema auseinandergesetzt und letztendlich beschlossen, diese 3 % lineare Erhöhung kurzfristig zum 01.04.2023 zu tarifieren.

Da wir außerhalb der Entgeltverhandlungen sind, wird die Kirchengewerkschaft dafür Sorge tragen, dass es im kommenden Kalenderjahr 2023 hier einen erhöhten Tabellenwert für alle Beschäftigten im Geltungsbereich des KTD kommen wird.

Es ist uns aber gelungen, dass dieser Tabellenwert in der Abteilung 3 in Schleswig-Holstein zum 01.09.2023 zur Wirkung kommen wird.

Der zeitliche Versatz ist der Tatsache geschuldet, dass die Refinanzierungsverhandlungen der einzelnen Träger für das Jahr 2023 bis zum Sommer abgeschlossen sind und die Verhandlungen für den Zeitraum nach dem Sommer 2023 nunmehr beginnen.

Nur eine starke Gewerkschaft mit möglichst vielen Beschäftigten, hier im Bereich des KTD, kann auch ein gutes Ergebnis erzielen.

Somit bedarf es einer breiten Solidarität aller diakonischen Beschäftigten in Hamburg und Schleswig-Holstein. 

Werden Sie Mitglied der Kirchengewerkschaft!

 Hier geht es zum Online-Beitrittsformular!

 Für die Tarifkommission

Thomas Marek

 

 

 Hubert Baalmann

 Gewerkschaftssekretär/Dipl.-Jurist

 

Mit Dir sind wir eine*r mehr!


Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft