Logo der Kirchengewerkschaft

Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Die Kirchengewerkschaft sucht zum 01.07.2020 für die Geschäftsstelle in Hamburg-Schnelsen im Bereich der Verwaltung eine/n Mitarbeiter/in.
Diese Position ist als Teilzeitbeschäftigung mit einem Stundenumfang von zurzeit 25 Stunden pro Woche unbefristet.

Aufgaben:

- Erfassung aus Korrespondenz,

-Erstellung und Schreiben nach Diktat (Phono) oder Vorlage,

-Telefondienst, Terminerfassung, Terminvereinbarung und Überwachung,

-Organisation und Vorbereitung von Sitzungen, Tagungen und Veranstaltungen,allgemeine Tätigkeiten innerhalb der Geschäftsstelle.

Voraussetzungen:

abgeschlossene Ausbildung im Büro/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte,

sicherer Umgang in Wort und Schrift,

sicherer Umgang mit PC (Word, Excel, E-Mail und Internet),

Kenntnisse im Organisationsbereich von Veranstaltungen,

Team-Fähigkeit,Kenntnisse im Mitarbeitervertretungs- und Arbeitsrecht (ist nicht Voraussetzung aber wünschenswert),

Leistungen:

Vergütung nach KAT,betriebliche Zusatzversorgung,Fortbildungen.

Die aussagefähige, schriftliche Bewerbung richten Sie bitte per Mail als PDF an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an den

Vorstand der Kirchengewerkschaft
Herrn Ralf Reschke
Glißmannweg 1
22457 Hamburg.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen der Gewerkschaftssekretär, Herr Hubert Baalmann, telefonisch unter 040/651 43 80 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

 

 

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

ab dem 01.06.2020 nehmen wir unsere Bildungsarbeit und Seminartätigkeit wieder auf.

Entsprechend der jeweils landesrechtlichen behördlichen Anordnungen werden wir diese Seminare durchführen.

Auch werden wir dafür Sorge tragen, dass die Vorgaben in den Tagungshotels oder Bildungsstätten von uns und den Teilnehmenden eingehalten werden.

Melden Sie sich jetzt gerne noch für die Seminare 2020 an!

Bis dahin – bleiben Sie gesund!

Hier geht es zu den Angeboten.

 

 

 

 

Corona-Virus VII

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am Donnerstag, den 14. Mai 2020, hat der Deutsche Bundestag beschlossen, die sogenannte „Corona-Prämie“ für Beschäftigte in der Pflege auszuzahlen.

Seitens des Deutschen Bundestages ist eine Höhe bis zu 1.000 Euro gesetzlich verankert. Die Bundesländern Bayern, Hamburg und Schleswig-Holstein werden den Corona-Bonus auf 1.500 Euro aufstocken.

Wir, die Kirchengewerkschaft begrüßen grundsätzlich diese Entscheidung, hier eine steuerfreie Sonderzahlung den Beschäftigten auszukehren.

Es wäre zu schön, wenn es nicht auch Kritik seitens der Kirchengewerkschaft geben würde.

In dem Beschluss sind die Beschäftigten in der stationären Langzeitpflege/Altenheime und der ambulanten Pflege die Kolleginnen/Kollegen, die berücksichtigt werden. Hier sprechen wir von Pflegefach-kräften, Pflegehilfskräften, Alltagsbegleiter-innen und -begleiter, Betreuungskräfte, Assistenzkräfte sowie Auszubildende. Die Auszubildenden erhalten aber maximal 900 Euro, so der Gesetzestext.

Wer keine Prämie erhält, sind die Kolleginnen und Kollegen, die in den Krankenhäusern, also auch als Pflegefachkräfte, Gesundheitspfleger, auf den Risikostationen gearbeitet haben.

Nach den uns vorliegenden Informationen hat die Corona-Prämie Bayern die Pflegekräfte in den Krankenhäusern berücksichtigt. Auch die Notfallsanitäter /Innen und Rettungsassistenten/Innen in Bayern, die mehr als 25 Stunden die Woche gearbeitet haben, erhalten eine Prämie.

Die Kirchengewerkschaft wird bei ihren nächsten Tarifverhandlungen, die im Herbst 2020 für verschiedene Bereiche beginnen, genau diese Berufsgruppen, die nun im Rahmen der Corona-Krise gesellschaftlich in den Mittelpunkt getreten sind, besonders berücksichtigen.

Gleiches gilt für die nächsten Gehaltsver-handlungen in den einzelnen AVRs der Diakonischen Werke und der Landeskirchen sowie der Caritas.

Bleiben Sie weiter an unserem Newsletter, so bekommen Sie alle Informationen zu unseren Forderungen, den Verhandlungen und unseren Ergebnissen regelmäßig und aktuell zugesandt.

 

Urlaubsanspruch bei Kurzarbeit

In den letzten Tagen hat es laute Diskussionen in den Einrichtungen sowie zwischen den Dienstnehmervertreter der Mitarbeitervertretungen und den jeweiligen Geschäftsführungen gegeben, ob denn ein Urlaubsanspruch besteht, wenn ich in Kurzarbeit bin.

Da dieses Thema in der Rechtsprechung noch nicht durchgeklagt ist, gibt es zurzeit auch seitens der Rechtsschutzabteilung der Kirchengewerkschaft keine klare, rechtssichere Positionierung.

Wir möchten Ihnen und Euch an dieser Stelle aber kurz unsere Auffassung dazu mitteilen.

Nach unserer Auffassung ist es unstreitig, dass, wenn im Rahmen einer Dienstvereinbarung zur Kurzarbeit in den Einrichtungen dieses Thema schriftlich fixiert ist, die jeweiligen Regelungen gelten.

In vielen Dienstvereinbarungen fehlt aber genau dieses. Somit müssen wir rechtlich unterscheiden, in welcher Kurzarbeit ich mich bewege.

Die Kurzarbeit wird landesüblich entweder auf 0, auf 30 oder auf 50 % gesetzt. Setzen wir voraus, dass ich eine Kurzarbeit 0 habe, d.h. ich habe keine Arbeit und bin zu 100 % auf das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60/67 % netto angewiesen, ist die Rechtslage hier nicht eindeutig bzw. muss vielleicht noch an der einen oder anderen Stelle im Musterverfahren durchgeklagt werden.
Wenn ich aber einen Arbeitgeberzuschuss, einen sogenannten Aufstockungsbetrag durch den Arbeitgeber erhalte, so habe ich im Sinne der AVRs/der Tarifverträge ein Entgelt. Dieses Entgelt, unabhängig von der Höhe, regelt dann, dass ein Urlaubsanspruch besteht.

Da es hier in der Rechtsschutzabteilung der Kirchengewerkschaft noch keinen konkreten Fall gibt, ist dieses eher fiktiv als Rechtsanspruch zu sehen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Kolleginnen und Kollegen, die bei der Kirchengewerkschaft organisiert sind, einen Anspruch auf Rechtsberatung und Rechtsschutz haben. Wir werden dann jeden Einzelfall überprüfen. Auch können und werden wir, wenn gewünscht, die Mitarbeitervertretungen, die hier entsprechende Dienstvereinbarungen abgeschlossen haben, auf Wunsch entsprechend rechtlich beraten. Melden Sie sich bzw. meldet Euch gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  .

 

Fortbildungen - SAAT e.V.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die letzten Wochen haben unserem Bildungsverein, dem SAAT e.V., eine Auszeit beschert, die so nicht gewollt und schon gar nicht geplant war.

Nun können wir Euch aber heute mitteilen, dass wir ab dem 01.06.2020 unter den jeweiligen Rahmenbedingungen, Hygieneverordnungen der einzelnen Bundesländer, unsere Seminare wieder aufnehmen.

Entsprechend der Veranstaltungsorte werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bisher angemeldet haben, vor Ort über die jeweiligen Hygienemaßnahmen und die Hotel-/Bildungshausbedingungen informiert.

Wir freuen uns, Euch wieder in unseren Seminaren, mit oder ohne Übernachtung, begrüßen zu können.

Gerne können sich die Kolleginnen und Kollegen, die sich noch nicht angemeldet haben, auch über die Homepage unseres Bildungsvereins www.saat-ev.de

anmelden.

Mit solidarischen Grüßen

Hubert Baalmann
Gewerkschaftssekretär/Dipl. Jurist

Ohne Dich sind wir eine*r zu wenig!

Alle reden von Solidarität!
Wir auch!

Noch kein Mitglied?

Jetzt Mitglied der Kirchengewerkschaft werden!

 

 

 

Corona-Virus VI

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am Mittwoch, den 29.04.2020 hat die Bundesregierung beschlossen, 1.000,00 € Sonderprämie für Beschäftigte in der stationären Langzeitpflege und in der ambulanten Pflege zu zahlen.

Dieses wird seitens der Kirchengewerkschaft grundsätzlich begrüßt.

Nach den derzeitig vorliegenden Informationen ist für den Bereich des Caritas und der Diakonie eine entsprechende Regelung noch nicht getroffen.

Wir, die Kirchengewerkschaft, ihre AVR-Kommissionen und ihre Tarifkommission, arbeiten verstärkt an einer entsprechenden Regelung.

Seitens der Kolleginnen und Kollegen in den sozialpartnerschaftlichen und tarifpartnerschaftlichen Gremien wirft dieses mehr Fragen und Wünsche auf, als dass hier Freude entsteht.

Wie wir den bisherigen Gesetzentwürfen entnehmen können, geht es um die geschätzten Kolleginnen und Kollegen in der Alten- und ambulanten Pflege.

Wenn wir nun von einem solidarischen Denken und solidarischem Handeln ausgehen, wird ein Großteil der Beschäftigten in sog. systemrelevanten Bereichen vergessen.

Die gesamten Erzieherinnen, Heilpädagoginnen und Kolleginnen und Kollegen, die in Wohngruppen sowie in anderen Betreuungseinrichtungen arbeiten, finden in der Öffentlichkeit kaum bis gar keine Anerkennung.

Hier muss nach unserer Auffassung einmal deutlich die Belastung kommuniziert werden.

Diese Kolleginnen und Kollegen arbeiten nun rund um die Uhr 24 Stunden an 7 Tagen, da die zu Betreuenden nicht in ihre gewohnten Werkstätten oder in andere Fördereinrichtungen können.

Die zu Betreuenden gehören ohne Frage zur großen Risikogruppe, die besonders zu beschützen ist.

Vom Verständnis der Kolleginnen und Kollegen her muss deutlich benannt werden, dass diese Belastung (den Schutz vor Corona) auch beinhaltet, dass diese Menschen versorgt, betreut und begleitet werden.

Wir hören aus den Gruppen und Einrichtungen, dass viele Angst haben und gar nicht wissen bzw. verstehen, worüber wir denn reden, wenn wir Corona benennen.

Auch sollte bei der Bonusfrage über die Erziehungsdienst in den ganzen Notgruppen nachgedacht werden.

Die Kirchengewerkschaft fordert alle Beteiligten, Entscheidungsträger und Sozialpartner dienstgeberseitig auf, auch diese Berufsgruppe gezielt mit ins Auge zu nehmen.

Wenn wir systemrelevant denken und wir dem Applaus, der Schokolade, dem kostenfreien Essen, den kostenfreien Konzerten vor den stationären Einrichtungen, den stationären Wohngruppen auch Folgewirkungen zukommen lassen wollen, müssen genau diese Bereiche wertschätzend dauerhaft in der Vergütung angehoben werden.

Zu Beginn der Corona-Krise gab es viele öffentliche Stimmen auch von Entscheidungsträgern aus der Politik, aus der Gesellschaft, die eine Mindestforderung von 4.000,00 € brutto bzw. in bestimmten Bereichen eine 30 % ige Gehaltsforderung gefordert haben.

Dieses ist offensichtlich verklungen.

Mit Blick auf den morgen bevorstehenden 1. Mai und das große Thema der Solidarität muss nach unserer Auffassung ein besonderes Augenmerk auf alle systemrelevanten Bereiche gelegt werden.

Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Corona-Prämie für alle gilt.

Alle, die in den jeweiligen einzelnen Bereichen der Versorgung hilfsbedürftiger Menschen arbeiten, gearbeitet haben und

auch noch weiterhin arbeiten, müssen eine entsprechende nicht nur auskömmliche, sondern wertschätzende Vergütung erhalten.

Nach unserer Einschätzung zeigt es sich, dass in dieser Krise aus verschiedenen Töpfen in verschiebenden Entscheider-runden Gelder freigemacht werden können, die nicht nur vorübergehend als Einmalzahlung, sondern auch dauerhaft in das Sozial- und Wirtschaftssystem eingepflegt werden müssen.

Solidarisches Handeln in dieser Zeit heißt auch, Arbeitnehmerrechte zu sichern, durchzusetzen sowie Arbeitnehmerrechte zu steigern und dafür Sorge zu tragen, dass durch eine wie jetzt akute Krise die Kolleginnen und Kollegen nicht noch einen wirtschaftlichen Schaden hinnehmen müssen, den sie nicht zu verantworten haben.

Nur eine starke Kirchengewerkschaft kann diese Forderung und dieses Handeln vorantreiben.

Deshalb jetzt Mitglied werden!

In diesem Sinne wünschen wir allen Arbeitnehmerinnen und Arbeit-nehmern gleich in welchem Bereich sie tätig sind, systemrelevant oder nichtsystemrelevant, einen solidarischen, kämpferischen, gewerkschaftlichen 1. Mai.

Der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft mit seinen Landesverbänden.

Alle reden von Solidarität!

Wir auch!

Ohne Dich sind wir eine*r zu wenig!

Noch kein Mitglied?

Jetzt Mitglied der Kirchengewerkschaft werden!

 

 

Landesverband Weser-Ems

Kurzarbeit und Arbeitsplatzsicherung nun tarifrechtlich geregelt.
Für die betroffenen Mitarbeitenden wurden gute Ergebnisse erzielt.

 

Hier können Sie mehr dazu lesen.

 

 

 


Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft