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Kindergärtnerin mit Kindern

„Dein Lohn soll nicht nur dienen sein.“ Mitarbeitende in Kirche, Diakonie und Caritas sind Teil unserer Gesellschaft wie jeder andere Bürger auch. Die Kirchengewerkschaft setzt sich dafür ein, dass sie rechtlich und finanziell den nichtkirchlichen Mitarbeitenden gleichgestellt und nicht länger in einer völlig unzeitgemäßen Abhängigkeit gehalten werden.

Foto: iStockphoto/kate_sept2004


Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Zusatzseminar NEU

Grundlagen MVG-EKD & MVG-K

Das Grundlagenseminar wendet sich an Kolleginnen und Kollegen in den Mitarbeitervertretungen, die noch keine oder nur geringe Kenntnisse im Mitarbeitervertretungsrecht besitzen.

Besonders geeignet für neugewählte Mitglieder oder Nachrücker, ohne besonders vertiefende Kenntnisse des MVG-Rechts.

Das Seminar bietet praktische Hilfen für die Arbeit einer Mitarbeitervertretung.

Wir vermitteln Basiswissen zum Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG-K und MVG-EKD). Es gibt eine erste Übersicht über die Rolle und Funktion der Mitarbeitervertretung und wie Kirche insgesamt „tickt“. Wir gehen der Frage nach, wie Sitzungen effektiv verlaufen können und trotzdem Spaß machen.

Wir möchten Sie in Ihrer wichtigen und vielseitigen Arbeit unterstützen und viel Raum für den Austausch und Ihre Fragen geben.

Praktische Beispiele sowie Rollenspiele runden das Programm ab.

Natürlich werden wir auch Ihre Wünsche, Erfahrungen und Anregungen zum Seminar berücksichtigen.

Termin: 05.Oktober 10:00 bis 06. Oktober 2016 17:00 Uhr

Ort : Tagungsstätte Lutherheim KG, Jägerallee 38 31832 Springe      www.lutherheim.de

Referent: Ralf Reschke – Dipl.-Pädagoge und Mediator

Kosten : 315,00 Euro inkl. Skript, Verpflegung und Übernachtung (begrenzte Teilnehmerzahl)

 

Kleingedrucktes

Anmeldungen bitte gerne per Fax, E-Mail oder Post an die: Geschäftsstelle des Fördervereins/Kirchengewerkschaft, Glissmannweg 1 - 22457 Hamburg

Telefon (0 40) 6 51 43 80 Fax (0 40) 6 51 11 19

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Anmeldeschluss für jedes Seminar ist einen Monat vor Seminarbeginn.

Sie erhalten in der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung aus der Geschäftsstelle.

Auch mit dem Wissen, dass Sie es nicht gerne tun – wir es auch nicht gerne tun – kommt es aber immer einmal wieder vor, dass Kolleginnen oder Kollegen absagen müssen. Da wir unsere Seminare weitläufig planen, müssen wir Ihnen leider bei Stornierung Kosten in Rechnung stellen.

 

 

Kirchengewerkschaft LV Nord:

Aktionsbündnis Kita Schleswig - Holstein

Kein Personal erste Kita- Gruppen schließen in SH

6. Juni 2016

Viele Fachkrafte fühlen sich Oberfordert — viele Erzieher geben ihren Job auf. Und das ist nicht das einzige Problem.

Weil Kita-Fachpersonal in ausreichender Zahl fehlt, müssen Eltern ihre Kinder offenbar immer öfter wieder mit nach Hause nehmen. Beispiel Rendsburq:

Stadtische Kindertagesstätten haben in den ersten drei Monaten allein 14-mal eine Gruppe ganz oder teilweise schlieflen mussen — im gesamten Jahr 2014 gab es nur zwei solcher Fälle.

Für den Sprecher des Kita-Aktionsbündnisses Schleswig-Holstein, Markus Potten, ist Rendsburg kein Einzelfall. Ursache seien häufig krankheitsbedingte Ausfälle, die nicht kompensiert werden könnten. Potten spricht von einem „landesweiten und trägerübergreifenden Problem". Die Personaldecke sei ,,in der Regel zu dünn". Vor allem für betroffene Eltern sei dieses ein Problem und ärgerlich.

Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Landeselternbeirates für Kitas, Volker Peters.

So gebe es nach seiner Kenntnis keinen Kreis, in dem eine ausreichende Zahl so genannter „Springer" vorgehalten werde, um personelle Engpässe in Kitas auszugleichen. „Es fehlt an allen Ecken und Enden", sagte Peters. Dazu gehöre auch eine nicht ausreichende Zahl von Ausbildungsplatzen für pädagogisches Personal.

Zwar wurden in Schleswig-Holstein jährlich bis zu 1000 Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet. Knapp ein Drittel davon orientiere sich aber schon in der Ausbildung um und komme „Oberhaupt nicht in der Kita an". Von den übrigen rund 70 Prozent wechsele ein großer Teil in den ersten vier bis fünf Jahren den Beruf wieder.

Als Grunde fur diese Entwicklung nennt Potten steigende Anforderungen „bei gleichbleibenden oder sich sogar verschlechternden Rahmenbedingungen." Dies Überfordere Fachkräfte, Leitungen und Träger. Kitas müssten damit hinter dem Anspruch zurückbleiben, eine „hohe Qualität von Betreuung, Bildung und Erziehung zu sichern."

Potten forderte in diesem Zusammenhang einen „Masterplan" zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kindertagesstattenarbeit in Schleswig-Holstein.

Verstandigten sich Träger, Land, Kommunen und Eltern nicht auf einen solchen Weg, „dann wird es grausam für alle Beteiligten". Anhaltende Defizite in der frühkindlichen Bildung führten dann „binnen zehn Jahren geradewegs zum nachsten Pisa-Schock."

„Dringend reformbedürftig" sei auch die Kita-Finanzierung, an die sich seit 1991 „keine einzige Landesregierung herangetraut hat", sagt Potten. Zusatzliche Mittel des Landes hatten in der Vergangenheit immer nur dazu geführt, dass sich andere Beteiligte schrittweise aus der Finanzierung zurückgezogen hatten. Als „reine Symbolpolitik" bezeichnete Potten in diesem Zusammenhang das von der Koalition ab 2017 geplante Krippengeld von 100 Euro. Zwar müssten Eltern bei den Gebühren entlastet werden.

Dringend nötig seien jedoch lnvestitionen für Strukturverbesserungen im Kita- und Krippenbereich.

 

 

Baustelle frühkindliche Bildung

Ein Kommentar von Peter Hover

Alle wissen es. Niemand aber geht den Kern des Problems an: Das System Kita ist eng auf Kante genaht. Finanziell, weil Eltern etwa im Hamburger Umland astronomisch hohe Gebühren von 500 Euro und mehr zahlen müssen.

Personell, weil es an alien Ecken und Enden immer wieder kneift. Und zwar so schmerzhaft, dass Eltern, wenn die Kita mal wieder in Personalnot ist oder wenn Opa und Oma gerade nicht greifbar sind, ihre Kinder gleich wieder mit nach Hause nehmen dürfen — besser müssen. In Rendsburg ist dieses Ärgernis im laufenden Jahr schon mehr als ein Dutzend Mal vorgekommen — wohlgemerkt: Bei stadtischen Einrichtungen. Das nennt man kommunalpolitisches Versagen. Wenn zutriffl, was das Aktionsbündnis Kitas in Schleswig-Holstein beobachtet hat, dann ist Rendsburg eben kein ärgerlicher Einzelfall.

Dann ist die Stadt am Kanal eben nur em n Beispiel von vielen.

Und die Politik? Die verspricht ein Krippengeld ab 2017 für Eltern mit Kindern unter drei Jahren. Gut 30 Millionen Euro kostet dieses rechtzeitig zum Wahljahr auf den Weg gebrachte Stück Symbolpolitik. Als wenn sich Wähler so leicht blenden ließen. Mit 100 Euro, von denen zudem nur Besserverdienende in vollem Umfang profitieren werden, ist  kein einziges Problem gelöst, werden Wunsch und VVirklichkeit einer qualitativ anspruchsvollen frühkindlichen Bildung und Erziehung weiter auseinanderklaffen.

Besser wäre es, alle Verantwortlichen an den Tisch zu holen und ein in sich schlüssiges Finanzierungssystem für Kitas zu verabreden. Oder in die Qualität der Einrichtungen zu investieren. Oder in eine bessere Bezahlung des pädagogischen Personals. Oder einen angemesseneren Personalschlüssel mit kleineren Gruppen. Oder in ein tragfähiges Konzept, das zuverlässige Vertretungsregelungen absichert. Das alles aber setzt politische Kreativität und den Willen zur Veränderung voraus.

 

Autor: Peter Hover http://www.shz.de/regionales/kiel/kein-personal-erste-kita-gruppen-schliessen-in-sh-i... 07.06.2016

 

 

 

Katholikentag Leipzig

2016 feiert der Deutsche Katholikentag Jubiläum: Zum 100. Mal treffen sich dann Christinnen und Christen aus ganz Deutschland, um gemeinsam zu beten, zu feiern und zu diskutieren.

„Seht, da ist der Mensch" lautet dabei die zentrale Botschaft – eine Einladung an alle, gemeinsam neu sehen zu lernen, vom Menschen her und auf den Menschen hin. Ganz in der Tradition seiner 99 Vorgänger wird der Jubiläumskatholikentag Zukunftsthemen wie die Solidarität und das Miteinander von Menschen aufgreifen. Themen wie Migration, Menschenrechte, Grenzen des Wachstums und der Technik und Wissenschaft, Armut und Familie werden in den Fokus rücken. Aber auch die Zukunft von Kirche und Gemeinden, Globalisierung
und Klimagerechtigkeit stehen ganz oben auf der Agenda des 100. Katholikentags.
Dabei gilt es, neue Perspektiven einzunehmen und neue Wege zu gehen.

Wir die Kirchengewerkschaft sind auch Vorort.

Sie finden uns vom

26.05.2016 bis 28.05.2016 auf der Kirchenmeile BV 010 Bürderstr.

 

 

Internationaler Tag der Pflege 2016

Am 12. Mai 1820 wurde Florence Nightingale geboren. Sie war eine britische Krankenschwester. Die
Tochter einer wohlhabenden britischen Familie galt als Pionierin der modernen Krankenpflege. An ihrem Geburtstag – also dem 12. Mai – wird ihr zu Ehren der internationale Tag der Krankenpflege begangen.

Die seinerzeit, vor 196 Jahren, engagierte Krankenschwester würde auch heute noch mit den aktuellen Maßstäben als Pionierin einer anderen modernen Krankenpflege gelten können.

Die Kirchengewerkschaft hat sich mit ihrer Berufsgruppe Pflegedienst in der letzten Zeit intensiver mit der Pflege beschäftigt. Hierbei waren schwerpunktmäßig die ambulante und stationäre Pflege auf einem kritischen Prüfstand. Die Kolleginnen und Kollegen sind sich einig, dass heute bei kritischer Betrachtung keiner
bestreiten kann, dass die pflegerische Versorgungssituation sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Einrichtung und die Patientensicherheit nicht mehr umfänglich voll gewährleistet ist. Dieses impliziert eine Rationalisierung von Pflege.

Die konfessionsgebundenen sowie die nicht konfessionsgebundenen Einrichtungen erheben einen hohen Standard und eine Leitbilddiskussion zum Wohl der Patienten. Dieses geht aber, so die Einschätzung der Kirchengewerkschaft, zulasten der Beschäftigten. Das Zeitliche und Organisatorische im Bereich der Pflege hat mittlerweile einen entsprechenden Aufwand und nimmt Zeit in Anspruch, die bei der Pflege am Patienten, am Menschen definitiv fehlt.

Die Kolleginnen und Kollegen der Kirchengewerkschaft fordern eine verbesserte Pflegesituation in Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen.

So fordert die Berufsgruppe Pflegedienst das Bundesministerium für Gesundheit auf, eine nachhaltige Verbesserung der Pflegesituation zu schaffen.

Nach Auffassung der Kirchengewerkschaft sollte bzw. muss ein Pflegepersonalschlüssel in Abhängigkeit von Stations- und Bereichsgrößen für Pflegeeinrichtungen entwickelt und eingesetzt werden. Hierbei ist die Anzahl
der zu versorgenden Patienten der Maßstab, der gekoppelt an die Erkrankung und den damit bestehenden Pflegebedarf eingesetzt werden muss.

Zudem sollten die Mindestquoten für vollexaminierte Pflegekräfte nach Fachbereichen bzw. Abteilungen oder Gebieten festgelegt und transparent gemacht werden.

Die Kirchengewerkschaft nimmt wahr, dass unter der derzeitigen Berücksichtigung des Mangels an examinierten Pflegekräften, auf dem Arbeitsmarkt eine neue Qualifikationsoffensive bzw. neue Qualifikationsmodelle entwickelt und gefördert werden müssen.

Eine weitere große Belastung und Herausforderung ist die umfangreiche gesetzlich  vorgesehene / vorgeschriebene Dokumentationspflicht.
Diese muss nach Auffassung unserer Kolleginnen und Kollegen dringend vereinfacht werden mit dem Ziel, mehr Zeit für die Patientenversorgung zu haben.

Somit müsste nach Auffassung der Kirchengewerkschaft die Dokumentation in der Kommunikation zwischen stationärer und ambulanter Pflege sowie in der Kommunikation mit den Patienten schnellstmöglich überdacht werden.
Eine Dokumentation als Kommunikation kann nach unserer Auffassung auch bedeuten, dass ein Pflegefaktor im Sinne der gesetzlichen Dokumentation, das Gespräch, die Zuwendung und der persönliche Kontakt zwischen Pflegenden und zu pflegenden Patienten, dokumentiert und abrechnungsfähig wäre.

Wie der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft zum internationalen Tag der Pflege weiter mitteilte, ist nach seiner Auffassung eine vereinheitlichte Dokumentation und Qualitätssicherung im stationären und
ambulanten Bereich einzuführen, um Abläufe im Krankenhaus effektiver und effizienter zu gestalten. Die Kooperation zwischen den beiden Sektoren muss definitiv vereinfacht werden, so der Bundesvorstand.

Eine besondere Wichtigkeit ist die Wertschätzung der von den Kolleginnen und Kollegen geleisteten
Arbeit. So müssen, sagte der Bundesvorstand, die Entgelttabellen für die Kolleginnen und Kollegen in der ambulanten und stationären Pflege merklich angehoben werden. Im gleichen Atemzug müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Zeitfaktoren zur Grundpflege von Patienten sowie für spezielle Aufgaben grundlegend überdacht werden, die der Arbeit am Menschen und für den Menschen gerecht werden, so der Bundesvorstand.

Liebe Leserinnen und Leser, achten Sie bitte am internationalen Tag der Pflege auf die Fahrzeuge der ambulant arbeitenden Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Diakonie und des Caritas sowie in den stationären Einrichtungen. Schenken Sie den Kolleginnen und Kollegen vor Ort ein Lächeln und einen besonderen Dank.

Für den Bundesvorstand

Ralf Reschke

 

 

 

Zur Kenntnis, da es nicht automatisch im Bereich der Kirche, Diakonie und Cartias gilt.

Die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst

Bei den Tarifverhandlungen für die 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gab es eine Einigung.

Die Einigung sieht die Sicherung der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung,

eine neue Entgeltordnung für 1.088 Tätigkeiten und

eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 4,75 Prozent beinhaltet

2,4 Prozent ab 1. März 2016 und

2,35 Prozent ab 1. Februar 2017 vor.

Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Schritten um insgesamt 65 Euro erhöht –


35 Euro ab 1. März 2016 und

30 Euro ab 1. Februar 2017.

 

 

 

 


Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft