Logo der Kirchengewerkschaft

Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Kirchen dürfen nicht diskriminieren

Kirchliche Arbeitgeber haben in Deutschland ein eigenes Arbeitsrecht. Doch diese Selbstbestimmung ist nicht unbegrenzt, hat der EuGH entschieden

 

EUGH- Urteil

 

Die Mitgliederversammlung der Kirchengewerkschaft, Landesverband Weser-Ems

findet am

19. April 2018

von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

in Friedas-Frieden-Stift,

Philosophenweg 17 in 26121 Oldenburg statt.

Kita- Verband, pro und contra

Tagesordnung:

Begrüßung

Aktuelles, Arbeits-Kollektivrecht

Vortrag Kita-Verband, pro und contra ( mit anschließender Diskussion)

Verschiedenes

Anmeldung erbeten bis zum 17. April 2018

bei der Geschäftsstelle unter 040- 651 43 80 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Noch freie Plätze bei unseren Seminaren:

 

Mitarbeitervertretungsrecht kompakt (S1.1)

Für eine erfolgreiche Arbeit der Mitarbeitervertretung ist es immer wieder erforderlich, zu verstehen, dass die MAV-Arbeit Gremienverantwortung bedeutet.

Um gemeinsam im Interesse der Beschäftigten tätig werden zu können, ist die Kenntnis der Rahmenbedingungen unerlässlich.

Einzelthemen werden dazu u.a. sein:

Rechte und Pflichten der Mitarbeitervertretung und ihrer Mitglieder Arbeitszeit, Behinderungsverbot, Schulungsanspruch Sachmittel, Raumbedarf, sachkundige Beratung Sitzungen, Tagesordnung, Beschlüsse und Niederschriften

Sprechstunden, Mitarbeiterversammlung

Referent: Klaus-Dirk Wildoer, Dipl.-Sozialpädagoge und Bildungsreferent der Kirchengewerkschaft

Ort: Farchauer Mühle, Farchauer Mühle 6, 23909 Ratzeburg/Farchau

www.farchauer-muehle.de

Kosten: 365,00 Euro, inkl. Skript, Verpflegung und Übernachtung

Termin: 14. Mai 2018, 13.00 Uhr bis (inkl. Mittagessen 12-13 Uhr) 15. Mai 2018, 17.00 Uhr

 

Mitarbeitervertretung oder Gewerkschaft - wer ist wofür zuständig? (S.5.1)

 

Die MAV ist die betriebliche Interessenvertretung der Mitarbeitenden. Sie soll die sozialen Gefüge des Betriebes, die Interessen der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten und überwachen. Sie soll prüfen, ob alle Rechte der Mitarbeiter eingehalten werden. Die Gewerkschaft ist anders. Sie ist ein Zusammenschluss freier Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Sie ist arbeitgeberunabhängig u. kann somit Arbeitsrecht, Tarifrecht/AVR als gleichgestellter Verhandlungspartner gestalten. Gemäß Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG) und Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) ist es eine zentrale Aufgabe der Mitarbeitervertretung u. der Dienststellenleitung dafür zu sorgen, dass die Vereinigungsfreiheit in der Dienststelle gewahrt bleibt. Das Grundrecht der Vereinigungsfreiheit nach Artikel 9 Abs. 3 GG (Grundgesetz) hat auch in Kirche und Diakonie seine Gültigkeit.

Gemäß MVG und MAVO hat die MAV die Aufgaben, berufliche, wirtschaftliche und soziale Belange der Mitarbeitenden zu fördern. Das Mitbestimmungsrecht der Mitarbeitervertretung ersetzt jedoch nicht die individualrechtliche Vertretung der Mitarbeitenden durch Fachanwälte oder Gewerkschaften. Dieses Tagesseminar versucht, den MAVen Sicherheiten im Umgang mit der eigenen Aufgabe und dem Recht auf Werbung für Mitarbeiterverbände oder Gewerkschaften zu vermitteln. Zielgruppe: Erfahrene MAVen, Neueinsteiger, Interessierte

sowie Gewerkschaftsmitglieder.

Referent: Hubert Baalmann, Dipl.-Jurist / Gewerkschaftssekretär

Hotel Ort: Schweizer Hof, Wilhelmshöher Allee 288, 34131 Kassel

www.hotel-schweizerhof-kassel.de

Vital Lounge / Sauna / Spa inkl.

Kosten: 195,00 Euro, inkl. Skript und Verpflegung 29. Mai 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 


BEM, das 7-Schritte-Modell - Psychische Belastungen, Vertiefung und Darstellung möglicher Lösungsansätze (S.12)

Ist der Mitarbeitende insgesamt länger als 6 Wochen in den vergangenen 12 Monaten krank gewesen, so ist der Arbeitgeber verpflichtet das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Bei den Erkrankungen kann es sich um häufige Kurzerkrankungen, Arbeitsunfähigkeit als Folge von Unfällen, Überlastung und körperliche Leiden handeln. Das BEM soll dem Mitarbeitenden die Rückkehr an seinen Arbeitsplatz ermöglichen und erneuter Erkrankung durch geeignete Maßnahmen vorbeugen. In diesem Seminar möchten wir ihnen die "7 Schritte" des BEM vorstellen. Die psychischen Beam Arbeitsplatz treten ebenfalls als Grund für Langzeiterkrankungelastungen auf, eine Methode der Erfassung und Auswertung dieser Belastungen wird ein wesentlicher Teil dieses Seminares sein. Begleitet werden beide Themen durch praktische Beispiele und Übungen. Die Seminarteilnehmer erhalten alle notwendigen

Unterlagen auf einem USB-Stick.

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Referent: Hartwig Kuschmierz, Fachkraft für Arbeitssicherheit/Mitarbeitervertretung

Ort: Hanns-Lilje-Haus, Hotel und Tagungshaus,

Knochenhauerstraße 33, 30159 Hannover

www.hanns-lilje-haus.de

Kosten: 342,00 Euro, inkl. Skript, Verpflegung und Übernachtung

Termin: 24. Mai 2018, 13.00 Uhr bis (inkl. Mittagessen 12.30 -13 Uhr)

25. Mai 2018, 16.00 Uhr

 

 

Anmeldungsformular: hier

Kleingedrucktes: Hier

ACHTUNG:

Das Seminar 2.1 findet nun (aufgrund des Feiertages 31.10) vom 12. - 14. November 2018 statt!

 

 

 

 

 

Programm des Katholikentags jetzt online

Das komplette Programm des Katholikentags in Münster steht ab jetzt online: Die mehr als 1.000 Veranstaltungen und alle Angaben dazu, wie eine kurze Beschreibung der Angebote, Ort und Zeit können unter katholikentag.de/programm in der Programmdatenbank eingesehen werden.

Die Suche nach bestimmten Veranstaltungen oder nach Mitwirkenden des Katholikentags wird mit der auf der Homepage eingestellten Suchmaske erleichtert. Unter dem Reiter "Mein Katholikentag" können sich Nutzer ihr individuelles Programm zusammenstellen. Ab spätestens 9. April steht dann die Katholikentags-App zur Verfügung. Diese ist mit "Mein Katholikentag" verknüpft und zeigt das dort angelegte persönliche Programm an. Durch die laufende Aktualisierung der Datenbank bildet sie so jederzeit den aktuellen Stand ab, auch während der Veranstaltungstage.

Das gedruckte Programmheft wird ab Ende März in bundesweit etwa 30 Vorverkaufsstellen kostenlos erhältlich sein. Gegen eine geringe Versandgebühr sendet es die Geschäftsstelle auch zu: Anfragen am besten per E-Mail an oder über das Servicetelefon: 0251.70 377 300. Wer sich bereits angemeldet hat und bei der Anmeldung angab, dass er ein Programmheft wünscht, bekommt es in den nächsten Wochen kostenfrei zugeschickt.

Schnellentschlossene haben nur noch bis zum 15. März die Möglichkeit, den Frühbucherrabatt zu nutzen: Bei dieser Aktion gibt es 10 Euro Ermäßigung auf Dauerkarten und 20 Euro Ermäßigung auf Familienkarten.

Das Programm des Katholikentags, der unter dem Leitwort "Suche Frieden" steht, wird an etwa 100 Orten in Münster stattfinden. Unter den rund 3000 Mitwirkenden sind unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Sänger und Entertainer Götz Alsmann, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kabarettist und Mediziner Eckart von Hirschhausen, das Arab-Jewish Orchestra, Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil, Pop-Sängerin Leslie Clio, die Ministerpräsidenten Armin Laschet und Winfried Kretschmann, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Brüder von Taizé, Margot Käßmann, der Benediktinerpater Anselm Grün, der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Band "Alte Bekannte", Leibniz-Preisträger und Professor für Kirchengeschichte Hubert Wolf und Publizistin Róza Thun.

Der 101. Deutsche Katholikentag ist eine Großveranstaltung, bei der Themen aus Kirche und Gesellschaft diskutiert werden. Er findet vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster statt. Erwartet werden mehrere Zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 100. Deutsche Katholikentag fand 2016 in Leipzig statt, 2014 trafen sich die katholischen Laien in Regensburg, 2012 in Mannheim.

Die Kirchengewerkschaft findet Ihr auf der Kirchenmeile in Münster.

 

 

 

 

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Weltfrauentag, 8. März 2018

 Frauentag 2018: Fortschritt für Frauen ist Fortschritt für alle

Wir befinden uns in einem entscheidenden Moment für die Rechte von Frauen. Die historischen und strukturellen Ungleichheiten, die Unterdrückung und Diskriminierung ermöglicht haben, werden wie nie zuvor aufgedeckt. Von Lateinamerika über Europa bis Asien, in den sozialen Netzwerken, an Filmsets, in Fabriken und auf den Straßen fordern Frauen einen dauerhaften Wandel und null Toleranz für sexuelle Gewalt, Belästigung und Diskriminierung aller Art.

Geschlechtergleichheit zu erreichen und Frauen und Mädchen zu stärken, sind die unerledigten Aufgaben unserer Zeit und die wichtigsten Menschenrechtsfragen unserer Welt.

Der Aktivismus und das Eintreten von Generationen von Frauen hat Früchte getragen. Heute besuchen mehr Mädchen als je zuvor eine Schule; mehr Frauen gehen einer bezahlten Beschäftigung nach und arbeiten in leitenden Positionen des Privatsektors, der Wissenschaft, Politik und in Internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen. Geschlechtergleichheit ist in unzähligen Gesetzen festgeschrieben und gefährliche Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung und Kinderehe wurden von vielen Staaten verboten.

Dennoch bleiben ernsthafte Hindernisse bestehen, wenn wir die historischen Machtungleichgewichte überwinden wollen, auf denen Diskriminierung und Ausbeutung gedeihen.

Mehr als eine Milliarde Frauen weltweit haben keinen Zugang zu rechtlichem Schutz vor häuslicher sexueller Gewalt. Das globale geschlechtsspezifische Lohngefälle beträgt 23 Prozent und erreicht im ländlichen Raum sogar bis zu 40 Prozent. Die unbezahlte Arbeit vieler Frauen bleibt ungeachtet. Die Repräsentation von Frauen in nationalen Parlamenten liegt im Durchschnitt bei weniger als einem Viertel und in den Chefetagen sogar darunter. Ohne ein koordiniertes Vorgehen werden im nächsten Jahrzehnt Millionen von Mädchen der Genitalverstümmelung zum Opfer fallen.

Dort wo es Gesetze gibt, werden diese oft ignoriert, und Frauen, die Rechtshilfe ersuchen, werden nicht ernstgenommen, angeschwärzt und abgewiesen. Wie wir jetzt wissen, konnten sexuelle Belästigung und Missbrauch am Arbeitsplatz und im öffentlichen und privaten Raum gedeihen – auch in Ländern, die sich für ihre Bilanz zur Gleichberechtigung rühmen.

Die Vereinten Nationen sollten der Welt ein Beispiel sein.

Ich erkenne an, dass das nicht immer der Fall war. Seit dem Beginn meiner Amtszeit im letzten Jahr habe ich Veränderungen am Hauptsitz der Vereinten Nationen, innerhalb unserer Friedensmissionen und in unseren Büros auf der ganzen Welt in die Wege geleitet.

Im Führungsstab herrscht nun zum ersten Mal Geschlechterparität, und ich bin fest entschlossen, dieses Ziel in der gesamten Organisation umzusetzen. Ich bekenne mich voll und ganz zu null Toleranz gegenüber sexueller Belästigung und habe bereits Pläne für verbesserte Berichterstattung und Rechenschaftspflicht vorgelegt. Wir arbeiten eng mit Staaten auf der ganzen Welt zusammen, um sexuelle Ausbeutung und Missbrauch durch Personal von Friedensmissionen zu verhindern und anzugehen, sowie Opfer zu unterstützen.

Wir bei den Vereinten Nationen stehen Seite an Seite mit Frauen auf der ganzen Welt, die dafür kämpfen, die ihnen entgegengebrachten Ungerechtigkeiten zu überwinden – seien es Frauen aus ländlichen Regionen, die mit Lohndiskriminierung konfrontiert sind, Frauen in Städten, die sich für einen Wandel organisieren, Frauen auf der Flucht, die dem Risiko von Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt sind, oder Frauen, die hybride Formen von Diskriminierung durchleben: Witwen, indigene Frauen, Frauen mit Behinderung und Frauen, die sich den Geschlechterkonventionen nicht fügen.

Die Befähigung von Frauen steht im Mittelpunkt der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Fortschritt in den Nachhaltigkeitszielen bedeutet Fortschritt für alle Frauen, überall. Die Spotlight-Initiative, die gemeinsam mit der Europäischen Union gestartet wurde, wird ihre Ressourcen auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen fokussieren, eine Vorbedingung für Gleichheit und Stärke.

Lassen Sie mich das klar sagen: dies ist kein Gefallen, den wir Frauen tun. Geschlechtergleichheit ist eine Menschenrechtsfrage, aber es ist auch in unser aller Interesse und das gilt gleichermaßen für Männer und Jungen, Frauen und Mädchen. Geschlechterungleichheit und die Diskriminierung von Frauen schaden uns allen.

Wie unzählige Beispiele beweisen, besteht die effizienteste Art und Weise, Gesellschaften, Unternehmen und sogar ganze Länder zu beflügeln, darin, in Frauen zu investieren. Die Beteiligung von Frauen macht Friedensabkommen stärker, Gesellschaften widerstandsfähiger und die Wirtschaft stabiler. Wo Frauen diskriminiert werden, lassen sich oft Praktiken und Überzeugungen finden, die all dem diametral entgegenstehen. Vaterschaftsurlaub, Gesetze gegen häusliche Gewalt und für gleichen Lohn sind ein Gewinn für alle.

In diesem entscheidenden Augenblick für die Rechte von Frauen, ist es an der Zeit, dass Männer mit Frauen zusammenstehen, ihnen zuhören und von ihnen lernen. Transparenz und Rechenschaftspflicht sind grundlegend, wenn Frauen ihr volles Potential erreichen und uns alle, in unseren Gemeinschaften, Gesellschaften und unserer Wirtschaft beflügeln sollen.

Ich bin stolz, Teil dieser Bewegung zu sein und hoffe, dass sie innerhalb der Vereinten Nationen und auf der ganzen Welt weiter widerhallen wird.

 

 

 


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