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Kindergärtnerin mit Kindern

„Dein Lohn soll nicht nur dienen sein.“ Mitarbeitende in Kirche, Diakonie und Caritas sind Teil unserer Gesellschaft wie jeder andere Bürger auch. Die Kirchengewerkschaft setzt sich dafür ein, dass sie rechtlich und finanziell den nichtkirchlichen Mitarbeitenden gleichgestellt und nicht länger in einer völlig unzeitgemäßen Abhängigkeit gehalten werden.

Foto: iStockphoto/kate_sept2004


Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

KTD-Verhandlungen gehen in die 2. Runde

Am Montag, den 5. Dezember 2016, findet in Hamburg die zweite Verhandlungsrunde zur Entgeltverhandlung KTD (Kirchlicher Tarifvertrag Diakonie) statt.

Die erste Verhandlungsrunde hat gezeigt, dass die Forderung der Kirchengewerkschaft und das Angebot des Arbeitgeberverbands sehr weit auseinander liegen. Somit zeichneten sich die Verhandlungen als äußerst schwierig ab. Bei einigen Positionen wurde emotional, unter einer angespannten Atmosphäre, diskutiert und verhandelt.

Das Arbeitgeberangebot liegt bei 1,8 % linear zum 01.01.2017 und weitere 1,8 % zum 01.01.2018.
Wohingegen die Entgeltgruppen E 1 bis E 3 nur um 0,4 % linear steigen sollen.

Dieses ist aus Sicht der Tarifkommission nicht verhandelbar.

Nach intensiver Beratung hat die Kirchengewerkschaft dem Arbeitgeberverband ein erweitertes, korrigierte Forderung mit einer linearen Erhöhung von 5,9 % als Verhandlungsbasis unterbreitet.

Einige Eckpunkte aus dem Mantel, die in den letzten Monaten verhandelt worden sind, wurden wieder Bestandteil dieser Tarifverhandlungen, so z.B. die Wiedereinführung des Sterbegeldes, die Neuregelung des Feiertagszuschlags und die Nichtwiedereinführung des Sondertarifvertrags Ambulante Pflege Hamburg.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, dieses ist die Basis für das Gespräch am Montag.

Für die Tarifkommission

Thomas Marek/Jörgen Schulz
Vorsitzende

Ohne Dich sind wir eine*r zu wenig!

Abgekürzt, wer mehr Geld und einen Tarifvertrag haben möchte, muss Mitglied der Gewerkschaft sein!

Mitglied werden: Beitrittsformular

 

 

Presseinformation

Kitas sind am Limit!

Das Kita-Aktionsbündnis in Schleswig-Holstein schlägt Alarm

Rendsburg, 22.11.16. Viele Kitas im Lande arbeiten unterhalb der Mindeststandards; Fachkräfte fehlen bei den Kindern. Die Mitarbeitenden sind längst am Limit und werden häufig krank. Ausfälle durch Krankheit setzen eine Abwärtsspirale der Ausfallzeiten in Gang. In vielen Einrichtungen gibt es keinen Etat für Vertretungszeiten, außerdem bleiben Stellen unbesetzt. Fachkräfte und Vertretungskräfte fehlen an allen Ecken und Enden. Auf die pädagogische Arbeit und die Gesundheit der Fachkräfte hat das enorme Auswirkungen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Forschungsbericht zu Personalausfällen in Kitas in Schleswig-Holstein, der heute im Hohen Arsenal in Rendsburg von Prof. Dr. Petra Strehmel der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde. Insgesamt folgten rund 250 Teilnehmende der Einladung zu dieser Veranstaltung. Prof. Dr. Petra Strehmel und Henning Kiani vom Deutschen Institut für Sozialwirtschaft hatten für die Studie im Auftrag des Kita-Aktions-bündnisses Kitaleiter/innen und Trägervertreter/innen aus über 700 nicht-kommunalen Einrichtungen im ganzen Lande zur Personalsituation im Kita-Alltag befragt. „Die Studie offenbart, mit welchen enormen Herausfor-derungen die pädagogischen Fachkräfte und Leitungen in den Kitas beinahe tagtäglich umgehen müssen“, erklärte Strehmel. „Riskante Personalengpässe sind durch viel zu enge Stellenschlüssel, häufig unbesetzte Stellen und fehlende Vertretungskräfte bei krankheitsbedingten Ausfällen vorprogrammiert. Darunter leiden nicht nur die Kinder, die auf Bildungsangebote verzichten müssen, sondern auch Pädagoginnen und Pädagogen und Leitungskräfte, die mit engagierten Lösungsstrategien zu oft an ihre Grenzen gehen. Es besteht dringender Handlungsbedarf“, so die Expertin.

„Dank dieser Studie haben wir nun zum ersten Mal wissenschaftlich nachprüfbare, handfeste Beweise für die - nun nicht mehr nur gefühlte - Qualitätsmisere in unseren Kitas“, betonte Gesa Kitschke, Leitung Kindertagesbetreuung beim AWO Landesverband Schleswig-Holstein. „Wir können mit Zahlen, Daten und Fakten aufzeigen, wo das Problem ist. Und vor allem, wo und wie es gelöst werden kann und muss.“ Darüber, wie die kritische Situation gemeinsam in den Griff zu bekommen sei, diskutierten im Anschluss an den Fachvortrag Kitaleiterinnen und Eltern mit Vertreter/innen von Kita-Trägern, Öffentlicher Jugendhilfe und Politik; mit dabei auch Sozialministerin Kristin Alheit. Susanne Rademacher, Kitaleiterin und Mitglied des Geschäftsführenden GEW-Landesvorstandes erklärte: „Bildung ist Beziehungsarbeit. Die funktioniert nur mit mehr Zeit, mehr Verfügungszeiten und einem besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel. Sie funktioniert nicht bei ständiger Überlastung der Beschäftigten. Nur etwa die Hälfe der Kitas können laut Studie zum Beispiel bei Personalausfällen auf Vertretungskräfte zurückgreifen. Das geht gar nicht. Da brauchen wir gesetzliche Regelungen, die die Gesundheit der sozialpädagogischen Fachkräfte schützen.“ Volker Peters, Vorsitzender der Landeselternvertretung für Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein forderte: „Das Personal in den Kitas muss dringend aufgestockt werden; es muss sichergestellt sein, dass unsere Kinder gut betreut werden, in guter Qualität. Und es ist uns Eltern wichtig, dass die finanzielle Beteiligung der Eltern landesweit einheitlich geregelt wird. So dass nicht jede Kommune ihr eigenes Süppchen kocht. Die Eltern müssen wissen, woran sie sind!“ Zum Abschluss der Veranstaltung appellierte Kitschke an die Besucherinnen und Besucher: „Nehmen Sie die Studie zum Anlass, die Problematik auf Orts- und Regionalebene mit allen Beteiligten weiter zu diskutieren. Tragen Sie die Botschaft ins Land!“

Folgende Forderungen ergeben sich für das Kita-Aktionsbündnis aus den Ergebnissen der Studie:

1. Der Stellenschlüssel in den Einrichtungen muss dringend angehoben werden, damit die gesetzlichen Vorgaben überhaupt eingehalten werden können. Darüber hinaus muss der Fachkraft-Kind-Schlüssel generell verbessert werden.

2. Eine einheitliche Bemessungsgrundlage für Ausfall- und Verfügungszeiten ist zu schaffen. Vertretungsregelungen müssen gesetzlich verankert und finanziell abgesichert sein.

3. Krankheitsbedingte Ausfälle müssen im Umfang der tatsächlichen Durchschnittszahlen in eine einheitliche und verbindliche Bemessungsgrundlage für Ausfallzeiten aufgenommen werden.

4. Es ist dringend erforderlich, geeignete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel zu ergreifen. Das gesamte Arbeitsfeld Kindertageseinrichtung muss attraktiver gestaltet und das Berufsbild der pädagogischen Fachkraft aufgewertet werden.

5. Ein auskömmliches, einheitliches, flächendeckendes Finanzierungskonzept muss endlich auf den Weg gebracht werden! Das Kita-Aktionsbündnis „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ besteht aus der Landeselternvertretung für Kindertages-einrichtungen, den Gewerkschaften GEW, Ver.di und Kirchengewerkschaft sowie den Freien Wohlfahrtsverbänden und dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK).

Die wichtigsten Ergebnisse, das Fazit und die daraus folgenden Forderungen des Kita-Aktionsbündnisses finden Sie auch in dem Papier „Kitas am Limit! Aktionsbündnis schlägt Alarm“. Die Studie steht u.a. auf der VEK-Website zum Herunterladen bereit. Oder: Hier zur Studie

 

 

 

Herzliche Einladung zur Veranstaltung

Kitas am Limit! Aktionsbündnis schlägt Alarm

Studie zu Personalausfällen in Kitas in Schleswig-Holstein

am Dienstag, 22.11.2016 von 13:00 bis 16:15 Uhr
im Hohen Arsenal in Rendsburg
Eine Veranstaltung des Kita-Aktionsbündnisses in Schleswig-Holstein.

Das Kita-Aktionsbündnis hat 2016 beim Institut für Sozialwirtschaft eine Studie zur Personalsituation in den Kitas in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor (Studie herunterladen – PDF – 1,2 MB). Sie sind höchst beunruhigend: Viele Kitas betreuen unterhalb der Mindeststandards; die Fachkräfte fehlen bei den Kindern. Die Mitarbeitenden sind längst am Limit und werden häufi g krank. Ausfälle durch Krankheit setzen eine Abwärtsspirale der Ausfallzeiten in Gang. In vielen Einrichtungen gibt es keinen Etat für Vertretungszeiten, außerdem bleiben Stellen unbesetzt. Fachkräfte und Vertretungskräfte fehlen an allen Ecken und Enden. Auf die pädagogische Arbeit und die Gesundheit der Fachkräfte hat das enorme Auswirkungen.

Die Erkenntnisse aus diesem „Forschungsbericht zu Personalausfällen in Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein“ wird Ihnen Prof. Dr. Petra Strehmel in ihrem Fachvortrag vorstellen.

Im Anschluss daran wird Sozialministerin Kristin Alheit die Sicht der Landesregierung darlegen.

Anstelle eines klassichen Podiumsgespräches lädt das Aktionsbündnis dann zu einem sog. „Rollenden Podium“ ein: Hier kann sich jeder Besucher/jede Besucherin der Veranstaltung direkt ins Gespräch mit einschalten. Wir sind gespannt auf eine lebendige, angeregte Diskussion zur Situation im Kindertagesstättenbereich!

Bitte geben Sie daher bei der Anmeldung mit an, in welcher „Funktion“ Sie an der Veranstaltung teilnehmen: z.B. als Kita-Leiter/in oder -Mitarbeiter/in, als Elternteil, Kommunal- oder Landespolitker/ in, Trägervertreter/in, Auszubildende/r im Erzieherberuf, etc.

Das Kita-Aktionsbündnis möchte bei der desolaten Situation aber nicht stehenbleiben sondern gerne mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen, Perspektiven entwickeln, politische Forderungen konkretisieren und Absprachen treffen.

Der Fachtag gibt Ihnen auch wichtige Impulse für Ihre Gespräche vor Ort!

Ablauf der Veranstaltung

12:30 Uhr Ankommen

13:00 Uhr Begrüßung
Markus Potten, Sprecher des Kita-Aktionsbündnisses

13:15 Uhr Fachvortrag „Forschungsbericht zu Personalausfällen in Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein“
Prof. Dr. Petra Strehmel, Deutsches Institut für Sozialwirtschaft | Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Department Soziale Arbeit, Hamburg

14:15 Uhr Rückfragen zum Vortrag

14:30 Uhr Antwort der Ministerin Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

14:45 Uhr Sie haben das Wort!
Rollendes Podium mit wechselnder Besetzung, u.a. Ministerin Kristin Alheit, Prof. Dr. Petra Strehmel, N.N., Vorsitzender der Landeselternvertretung, Markus Potten, Sprecher des Kita-Aktionsbündnisses, VEK-Geschäftsführer, und mit Ihnen!?
Moderation: Syliva Aust, NDR

16:00 Uhr Fazit & Ausblick
Michael Selck, Geschäftsführer der AWO Schleswig-Holstein, LAG-Fachausschuss Kita

ca.16:15 Uhr Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Ort: Hohes Arsenal, Paradeplatz 11, 24768 Rendsburg

Kosten: Diese Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Anmeldung: bis Freitag, 18.11.2016 beim Paritätischen in Schleswig-Holstein

Anmeldung und Rückfragen bitte an Renate Büttner, Telefon (04 31) 56 02-27
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax (0431)56 02-88 27

Einladungsfaltblatt zum Herunterladen (PDF)

 

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der Mitarbeitervertretungen,

es ist soweit, das Fortbildungsprogramm der Kirchengewerkschaft liegt nun vor. Für einige Kolleginnen und Kollegen stellt sich zum ersten Mal die Frage nach den Aufgaben, dem Selbstverständnis einer/der Mitarbeitervertretung.

Manche engagierte Mitglieder starten erneut durch, möchten sich neu informieren, möchten für die tägl. Herausforderungen gegenüber dem Arbeitgeber/ den Dienstgebern gewappnet sein. Die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter

in den Einrichtungen verlassen sich auf eine erfolgreiche und engagierte Mitarbeitervertretung, die sie gewählt haben, und steht hinter den Bemühungen ihrer Mitarbeitervertretungen. Mit unseren Seminarangeboten möchten wir die Kolleginnen und Kollegen begleiten. Wir möchten die MV-Vertreter mit einem breit aufgestellten, vielfältigen Angebot qualifizieren und zu den einzelnen Rechtsgebieten auf den neusten Stand bringen und informieren.

Aus unserer Sicht ist eine Mitarbeitervertretung nur dann erfolgreich, wenn sie sich regelmäßig fortbildet und ihr erworbenes Knowhow, ihr Wissen für das Gremium einsetzt sowie ihre Kolleginnen und Kollegen damit erfolgreich begleiten und vertreten kann. Eine regelmäßige Fortbildung in rechtlichen sowie in methodischen Fragen verschafft nach unserer Auffassung den gewünschten Erfolg und gibt gleichzeitig auf den Fortbildungen den fachlichen Austausch

und damit auch das Solidaritätsgefühl und die Gemeinschaft in ihrem ehrenamtlichen

Mandat. Wir wünschen uns viele Teilnehmer, und den Teilnehmern wünschen wir bei unseren Angeboten und Seminaren viel Erfolg

und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Ihr / Euer Seminarteam

Seminarheft 2017 Kirchengewerkschaft

Ohne Dich sind wir einer zu wenig, Mitglied werden.

 

 

Am 25. Oktober 2016 um 12:43 Uhr stand in der zweiten Verhandlungsrunde zwischen der Kirchengewerkschaft und dem VKDA (Verband kirchlicher diakonischer Anstellungsträger Norddeutschland) ein Verhandlungsergebnis fest.

Das bedeutet, dass die Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland unter die Tarifbindung des KATs fallen, zum

01.10.2016 linear 2,7 % mehr Gehalt erhalten und zum

01.10.2017 dann 2 %.

Somit ist eine lineare Gesamterhöhung für die Laufzeit von 24 Monaten von 4,7 % erzielt worden.

Zu dem Tarifvertrag gehört auch die Anhebung der Eigenbeteiligung für Arbeitnehmer/Innen in der VBL und in der EZVK (VBL - Versorgungsanstalt Bund/Länder, EZVK - Evangelische Zusatzversorgungskasse = betriebliche Altersvorsorge).

So wird zum 1. Januar 2017 der Anteil der Arbeitnehmer um 0,2 % angehoben, zum 1. Juli 2017 um weitere 0,1 % und zum 1. Juli 2018 erneut um 0,1 %.

Der Kirchengewerkschaft war es wichtig bzw. ein Bestandteil der Forderungen, dass das sog. „Sterbegeld“ wieder eingeführt wird.

Somit ist der Arbeitgeberverband der Kirchengewerkschaft nachgekommen. Wenn bedauerlicherweise bei Bestehen eines Arbeitsverhältnisses eine Kollegin oder ein Kollege verstirbt, erhält diese/r bzw. ihre/seine Erbberechtigten nicht nur für den Sterbemonat ein Entgelt, sondern zusätzlich ein weiteres Monatsentgelt.

Das Verhandlungsergebnis hat eine Widerrufsfrist bis zum 30. November 2016.

Für die Tarifkommission:

Ursula Einsiedler ( Vorsitzende)

 

Ohne Dich sind wir einer zu wenig

Mitglied werden.

 

 

 


Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft